Sauerbratengewürz – zum Einlegen & Schmoren.
Das Sauerbratengewürz ist eine Gewürzmischung aus teils ganzen und grob geschnittenen Komponenten mit typischen Zutaten für das Einlegen von Sauerbraten. Sie besteht aus Senfkörner, Koriander, Nelken, Piment, Pfeffer, Lorbeer, Wacholder, Pastinaken, Karotten, Lauch und Liebstöckel.
Genau diese Zusammenstellung harmoniert bestens mit dem Essig bzw. dem Wein, mit dem die Beize zubereitet wird. Ist der Sauerbraten servierfertig, legen wir Ihnen die Beigabe von kaltgerührten Preiselbeeren ans Herz. Als Beilage können wir Ihnen übrigens noch unsere Pappardelle wärmstens empfehlen. Das breite Format der Nudel saugt den Geschmack des Bratens regelrecht auf.
Des weiteren eignet sich Sauerbratengewürz noch gut für die Herstellung von kräftigen Suppen und Eintöpfen. Hierfür empfiehlt sich der Einsatz eines Gewürzsäckchens, Teesäckchens oder einer sogenannten Gewürzkugel. Dann erspart man sich das mühevolle Passieren der losen Gewürze.
Der Sauerbraten an sich hat bereits eine sehr lange Tradition und entstand wie so viele andere Spezialitäten aus einer Notsituation heraus. Da Kühlschränke erst seit dem Zeitalter der Elektrizität zu haben sind, musste man sich damals anders zu helfen wissen, um Lebensmittel haltbar zu machen. So legte man Fleisch in Essig ein, denn dieser verhindert die Vermehrung von Bakterien. Inzwischen ist man sogar der Meinung, dass ein Sauerbraten gerne mal bis zu 6 Tage in der Essig-Beize liegen darf. So nimmt das Fleisch die Aromen der Gewürze, des Weins und des Essigs besser auf.